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Twitter in der Krise

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500 Millionen Tweets werden täglich geteilt, das sind rund 6000 Tweets pro Minute.

Twitter wurde im März 2006 gegründet, der erster Tweet wurde am 21.3.2006 durch den Inhaber Jack Dorsey gezwitschert. 330 Millionen Menschen nutzen Twitter aktiv. Somit ist diese Plattform, neben Facebook und Linkedin, eine der größten weltweit. Bei diesen Zahlen ist es kaum verwunderlich, dass sich die Bedeutung von Twitter, gerade in der Medienarbeit immer mehr an Relevanz gewinnt.

Eine der „berühmtesten“ Katastrophen im Bereich Krisenkommunikation, war die Notlandung am Hudson River, am 15. Jänner 2009. Das erste Foto, das auf Twitter gepostet wurde, war schneller in aller Munde. Traditionellen Medien hatten hier eindeutig das Nachsehen. Twitter hat bei Eilmeldungen in Katastrophen aus meiner Sicht bereits die Vorreiterrolle eingenommen.

Die klassische APA Meldung wird mehr und mehr durch den Austausch via sozialer Medien – speziell Twitter – ersetzt. Kurzmeldungen von 280 Zeichen reichen meist völlig aus, um in der Krise schnell zu kommunizieren. 24,6% der verifizierten Accounts auf Twitter sind von Journalisten.

Behörden und Organisationen haben dies bereits erkannt und die erste bekannte Krisenkommunikation via Social Media fand in Österreich bereits beim Jahrhunderthochwasser 2013 statt. Was früher eine regionale oder vielleicht nationale Krise/Katastrophe war, kann heute schnell durch Social Media internationale Aufmerksamkeit erlangen.

Twitter ist meiner Ansicht nach ein Tool, das Ihrem Unternehmen in Krisenzeiten sehr helfen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch der Aufbau einer Community in guten Zeiten. Sie brauchen schon im Vorfeld gute virtuellen Kontakte zu interessierten Menschen die Ihnen “folgen” und dann im Ernstfall loyal zur Seite stehen.

Sie wissen ja,

Menschen sind Meinungsbildner. Haben viele Menschen einen guten Eindruck von Ihrem Unternehmen, kann eine Krise auch durch eine rasche und effiziente Krisenkommunikation Ihrem Image, Ihrer Marke nichts anhaben.