Heute am 16. Mai ist Tag des Lichts...

Mit dem internationalen Tag des Lichts lenkt die UNESCO jedes Jahr am 16. Mai die Aufmerksamkeit auf Forschung und Wissenschaft im Zusammenhang mit Licht, sowie auf Licht basierende Technologien, die unser Leben in vielen Bereichen – im wahrsten Sinne des Wortes – »erleuchten«.

Aber was macht Licht mit uns?

Licht gibt uns ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Oft machen wir uns gar keine großen Gedanken, wenn wir Abends nach Hause kommen und einen einfach nur einen Schalter umlegen müssen und es ist hell. Es ist ein selbstverständlicher Prozess, dem wir keine größere Beachtung schenken.

Abgesehen von den positiven Effekten, die Licht auf uns hat, gibt es jedoch leider auch einige negative…

 

Die Gefahr eines Blackouts

Durch die immer größere Belastung unseres Stromnetzes (durch Elektroautos, etc….) und die zu geringe Vernetzung bzw. den zu geringen wirtschaftlichen Ausbaus unseres Stromnetzes, rückt die Gefahr eines Blackouts immer näher.

Artensterben

Viele Tiere jagen ihre Nahrung in der Nacht. Da wir Menschen aber mit starker Beleuchtung die „Nacht zum Tag“ machen und sich einigen Beutetieren aber mehr in der Dunkelheit wohlfühlen, finden einige Jäger keine Beute mehr und beginnen langsam aber doch auszusterben.

Gesundheitliche Probleme für den Menschen

Durch die immer größere Lichtverschmutzung, gerade in dicht besiedelten Gebieten, verlieren Menschen zunehmend ihren Tag/Nacht Rhythmus. Die hellen Laternen lassen keine wirkliche Dunkelheit zu, welche wir aber zum Entspannen und zum Abschalten brauchen. Hinzukommt, dass wir uns auch vor dem zu Bett gehen, mit so vielen Lichtquellen „bestrahlen“ (Fernseher, Smartphone,…), dass wir unser Gehirn eigentlich wieder aufwecken, anstatt in den „Ruhemodus“ zu versetzen.

Auch haben einige Studien ergeben, dass Menschen, welche im Schichtdienst arbeiten (also gegen die „innere Uhr“ leben), habe ein höheres Risiko von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Krebserkrankungen und Depressionen als Personen mit einem intaktem Tag-Nacht-Rhythmus.