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 In MKI - Monatliches Kriseninterview

Mit unserer Interviewserie „Das monatliche Kriseninterview – MKI“ möchten wir Bewusstsein bilden, Erfahrungen vermitteln und die Sichtweisen unserer Interviewpartner aus unterschiedlichsten Bereichen und Ländern wiedergeben – Denn keine Krise gleicht der anderen! Wir haben mit Ing. Christof Constantin Chwojka, CEO von Notruf NÖ, unser Interview für Jänner geführt.

Eine Krise ist die Umkehr der normalen Verhältnisse

Emerisis: Was heißt für Sie Krise?

Ing. Chwojka: Ein Umkehr der normalen Verhältnisse. Abläufe funktionieren nicht mehr wie gewohnt. Dies kann durch äußere Einwirkung entstehen oder selbst verursacht werden. In unserem täglichen Umfeld, der Notrufbearbeitung, ist die Krise jedoch nahezu gelebte Praxis. Doch diese sind mannigfaltig und jede einzigartig. Damit kann eine Krise, bzw. der Versuch zur Bewältigung, nie zur Routine werden.

Ein System hilft, diese zu bewältigen

Emerisis: Was ist für Sie das Wichtigste in einer Krise?

Ing. Chwojka: Ein mehrstufiges System vorbereitet zu haben, das hilft die Krise bewältigen zu können. Entweder vollständig, oder man erreicht nur eine Symptomverbesserung, jedoch immer die optimalen Möglichkeiten ausschöpfend. Angesagte Katastrophen finden ja meist nie statt, sondern Krisen passieren unerwartet. Deswegen muss ein umfassendes Konzept schon vorher zur Verfügung stehen, welches im besten Fall jedes Szenario abdecken kann.

Nach erprobten und evaluierten Standards arbeiten

Emerisis: Wie kommt man am besten aus einer Krise?

Ing. Chwojka: Nach Standards arbeiten, welche erprobt und evaluiert sind, sowie im Nachhinein bewertet werden können. Prozeduren welche sowohl die Handlungen als auch die Kommunikation beschreiben, sind elementare Bausteine der Krisenbewältigung. Im Vorfeld erarbeitete Notfallpläne mit Eskalationsmöglichkeiten nach oben, sowie für alle Beteiligten festgelegte Kommunikationsregeln. Diese stellen sicher, dass jeder Beteiligte an der Aufarbeitung einer Krise von der selbigen – oder noch besser Lösung – spricht.

Christof Chwojka im Interview zur Krise

Bild: Ing. Christof Constantin Chwojka, Bildquelle: Notruf NÖ

Ing. Christof Constantin Chwojka, CEO von Notruf NÖ, der Notrufleitstelle des Landes NÖ, welche alle Rettungseinsätze und medizinische Hilfeersuchen koordiniert. Dieses Leitstellensystem wurde von ihm konzipiert, umgesetzt und laufend weiterentwickelt. Die Zusammenführung und Verbesserung der Leitstellenlandschaft in Niederösterreich – von 90 Einzelstellen mit undefinierten Abläufen und nahezu ohne qualitative Mindeststandards zu einer Einzigen mit den höchsten internationalen Auszeichnungen versehenen – machte ihn unter anderem zum gefragten Consulter in der Notfallkommunikation. Projekte im deutschsprachigen Europa, im arabischen Raum und in Osteuropa gehören zu seinen renommiertesten Referenzen.

Hier gehts zu Internetpräsenz Notruf NÖ: https://notrufnoe.com/

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