class="post-template-default single single-post postid-7308 single-format-standard mk-boxed-enabled cookies-not-set _masterslider _msp_version_3.1.1 wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1 vc_responsive" itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/WebPage" data-adminbar="">
 In MKI - Monatliches Kriseninterview

Mit unserer Interviewserie „Das monatliche Kriseninterview – MKI“ möchten wir Bewusstsein bilden, Erfahrungen vermitteln und die Sichtweisen unserer Interviewpartner aus unterschiedlichsten Bereichen und Ländern wiedergeben – Denn keine Krise gleicht der anderen! Wir haben mit dem Landesfeuerwehrkommandant von NiederösterreichDietmar Fahrafellner, MSc unser Interview für März geführt.

Diese Situation ist mit einfachen Mitteln nicht mehr zu bewältigen

Emerisis: Was heißt für Sie Krise?

Dietmar Fahrafellner: Als Krise bezeichne ich eine Situation, die mit einfachen Mitteln nicht mehr zu bewältigen ist. Ich meine damit beispielsweie ein Schadenereignis, das ganze Landstriche betrifft, wodurch Hunderte oder gar Tausende Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden. Wo der rasche Einsatz von geschulten Helfern mit dementsprechendem Gerät erforderlich ist.

Immer den Überblick über das Geschehen haben

Emerisis: Was ist für Sie das Wichtigste in einer Krise?

Dietmar Fahrafellner: Diese verlangt vor allem funktionierende Einsatzstäbe, die immer den Überblick über das Geschehen haben. Die umgehend auf heikle Situationen reagieren und die richtigen Schlüsse ziehen. Das wiederum erfordert ständige Kommunikation unter den Einsatzkräften, aber auch den Austausch mit der betroffenen Bevölkerung. Sprich, die von einer Krise betroffenen Menschen müssen darüber informiert werden, wie unmittelbar sie vom Ereignis betroffen sind und wie die Einsatzkräfte darauf reagieren.  (Artikel Krisenkommunikation) Dazu setzt der Landesführungsstab der NÖ Feuerwehr auch auf den Einsatz von sozialen Medien. Vor allem deshalb, um Falschmeldungen – beispielsweise auf Facebook – sofort korrigieren zu können.

Vorbereitet sein – oft helfen einfache Mittel

Emerisis: Wie kommt man am besten aus einer Krise?

Dietmar Fahrafellner: Den besten Weg aus einer Situation mit Krisenpotential findet man dann, wenn es erst gar nicht dazu kommt –  vor allem im persönlichen Umfeld. Schäden, ausgelöst durch  Naturereignisse, könnten etwa mit einfachen Mitteln (z.B. Eingangstüren mit Schalungsbrettern und PU-Schaum vor Hochwasser schützen) auf ein Minimum reduziert werden. Das hilft nicht nur Schäden abwenden, sondern spielt die Einsatzkräfte für weitere Einsätze frei.

LFKDO Fahrafellner im Einsatz

Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner, MSc – Landesfeuerwehrwehrkommandant von Niederösterreich ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Das beweist ein kurzer Blick in sein Ausbildungshandbuch. Der Landesfeuerwehrkommandant ist nicht nur Absolvent von 49 feuerwehrtechnischen Kursen im In- und Ausland, sondern auch Inhaber von acht Leistungsabzeichen, des Universitätslehrganges „Fire and Safety Management“ an der Donau-Universität in Krems, Besitzer von sieben Führerscheinklassen und Träger höchster Auszeichnungen.

Bildquelle: BFKDO Lilienfeld, Beitragsbild: ÖBFV

Recent Posts

Start typing and press Enter to search