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 In Allgemein, K-Rückblick

Die erste Lawine mit etwa 400 Metern Breite ging am 23. Februar 1999 gegen 16:00 Uhr vom nördlich von Galtür gelegenen Hang ab. Zu dieser Zeit befanden sich neben den etwa 850 Einwohnern etwa 5.000 Urlaubsgäste im Tal. Wegen des Schneesturms konnten die Hilfsmannschaften erst am nächsten Tag nach Galtür gelangen. Deswegen waren die Bewohner von Galtür und eingeschlossene Urlauber in der Nacht auf sich allein gestellt, die Verschütteten zu suchen und Verletzte zu versorgen. Das Unglück von Galtür war das bisher größte Lawinenunglücke in der Geschichte Österreichs. Es war die größten Evakuierungsaktion mittels Hubschraubern. Die Luftbrücke weist eine gigantische Bilanz auf: Gesamtflugzeit  935 Stunden, 3.364 Landungen, 18.406 beförderte Personen und 271.710 Kilogramm Fracht. An dem Rettungseinsatz waren neben Österreich auch Einheiten aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Frankreich und der Schweiz beteiligt.

Eingesetzte Luftfahrzeuge:

-) Österreichisches Bundesheer: 16 Agusta Bell 212, 2 Agusta Bell 204, 7 Alouette III
-) Deutsche Bundeswehr: 5 UH-1D, 5 CH-53G
-) Bundesgrenzschutz (Deutschland): 2 Super Puma
-) US Army: 10 Sikorsky UH-60 Black Hawk
-) Französische Luftwaffe: 3 Super Puma, 2 Cougar
-) Schweizer Luftwaffe: 1 Super Puma

Am 27. Februar 1999 endete der Rettungseinsatz mit einer traurigen Bilanz von insgesamt 38 Todesopfer, davon 31 in Galtür und 7 in Valzur. Verletzt wurden etwa 48 Personen, 12 davon schwer…


Links:
Air Drössler: http://air.droessler.at/berichte/Galtuer/index.html
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lawinenkatastrophe_von_Galt%C3%BCr

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