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 In Allgemein, K-Rückblick

Am 26. April 1986 ereignete sich im ca.1.045 km von Wien entfernten Tschernobyl der erste atomare Super-GAU. Dem Unfall lag eine verblüffende Häufung von Konstruktions-, Organisations- und Bedienungsfehlern zugrunde. Bei einer durchgeführten Simulation eines vollständigen Stromausfalls kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die geltenden Sicherheitsvorschriften sowie der bauartbedingten Eigenschaften zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg. Dieser führte zu einem Brand und zu einer Explosion des Reaktors. Hauptsächlich in den Regionen nordöstlich von Tschernobyl sowie in vielen Ländern in Europa folgte ein radioaktiver Niederschlag. Im Frühjahr und Sommer 1986 wurden etwa 116.000 Personen aus der 30-Kilometer-Zone rund um den Reaktor evakuiert. Später wurden zirka 240.000 weitere Personen umgesiedelt. Es wurden etwa 600.000 bis 800.000 Aufräumungsarbeiter („Liquidatoren“) eingesetzt. Für die menschliche Nutzung mussten ca. 6400 km² aufgegeben werden. Insgesamt wurden etwa 218.000 Quadratkilometer radioaktiv belastet. 

Von der Katastrophe direkt betroffen waren:
Jugoslawien, Finnland, Schweden, Bulgarien, Norwegen, Rumänien, Deutschland, Österreich und Polen.

Zu den weniger aber doch betroffenen Staaten Europas gehörten:
Belgien, Frankreich, Irland, Luxemburg, Niederlande, Großbritannien, Spanien und Portugal.

Österreich gehörte zu den am stärksten betroffenen Ländern. Besonders das Salzkammergut und Nachbargebiete, die Welser Heide und die Hohen Tauern. Auch heute noch sind in einigen Regionen Österreichs und Deutschlands, Pilze, Waldbeeren und Wildtiere vergleichsweise hoch belastet.


Links:
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl
G2W: https://www.g2w.eu/zeitschrift/aktuelle-ausgabe/1258-rgow-4-2016-30-jahre-nach-tschernobyl
Entfernungsmesser:https://www.luftlinie.org/Tschernobyl/Wien

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