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 In Allgemein

Krebs ist die Todesursache Nr.1 am Arbeitsplatz

Arbeitsbedingte Krebserkrankungen sind die häufigste Todesursache am Arbeitsplatz. Tendenz steigend! Dabei wären viele Fälle berufsbedingter Krebserkrankungen vermeidbar. Doch das Wissen und das Bewusstsein zu krebserzeugenden Arbeitsstoffen ist oft noch zu gering.

102.500 Menschen sterben in der EU jährlich an arbeitsbedingten Krebserkrankungen. 20-mal mehr als durch tödliche Arbeitsunfälle. Eigentlich unvorstellbar, wenn man bedenkt in welcher hochentwickelten Gesellschaft wir leben. In Österreich sind es etwa 20.000 Menschen, die jedes Jahr an Krebs sterben. Wohlgemerkt an arbeitsbedingtem Krebs – das heißt er ist bei seiner täglichen Arbeit mit krebserzeugenden Arbeitsstoffen in Kontakt gekommen. Dort, wo er von seinem Arbeitgeber geschützt hätte werden sollen.

Die Ausbreitung von Krebserkrankungen stellt auch ein gravierendes gesundheitspolitisches Problem dar, und zwar auf der ganzen Welt. Dabei lässt sich beobachten, dass ArbeitnehmerInnen in niedrig qualifizierten Berufen öfter krebsauslösenden Faktoren ausgesetzt sind als jene in hoch qualifizierten Jobs. Dies trifft auch auf Instandhaltungsarbeiten oder auf in Unteraufträgen vergebene Arbeiten zu (vgl. Takala, 2016).

Asbest weiterhin „Killer Nr. 1“

47.000 arbeitsbedingte tödliche Krebserkrankte gibt es jährlich in der EU. Die Todesfälle steigen immer noch an. Asbest ist bereits seit 1990 in Österreich verboten. Seit 2005 in der gesamten EU. Asbest wird uns jedoch noch über VIELE Jahre begleiten.

Krebs durch Arbeit ist vermeidbar

Die gute Nachricht nach all den Schlechten – Viele Fälle sind oder wären vermeidbar. Schließlich sieht das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz § 7 „Grundsätze der Gefahrenverhütung“ und § 43 „Maßnahmen zur Gefahrenverhütung“ klare Schutzmaßnahmen vor. Diese sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor den krebserzeugenden Stoffen schützen.

Meist gelangen die krebserzeugenden Stoffe ganz leicht über verunreinigte Hände unbemerkt ins Essen und Trinken. Auch an der Arbeitskleidung können krebserzeugende Arbeitsstoffe anhaften. So können sie auch in den Körper gelangen. Die Arbeitskleidung sollte daher immer getrennt von der Straßenkleidung aufbewahrt und keinesfalls mit nach Hause zur Reinigung genommen werden.

In diesem Fall ist nicht nur Wissen Macht, sondern Wissen ist ÜberLEBEN! Setzen sie sich mit krebserzeugenden Stoffen auseinander. Informieren sie sich!!

Quelle: AUVA

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