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Der Elchtest und Krisenkommunikation – Was wir von diesem Vorfall lernen können….

Zerstörter Mercedes A-Klasse nach dem Elchtest - Krisenkommunikation

Bildquelle: dpa

„Wir wissen leider noch keine Einzelheiten. Ein Vorstand kann nicht ein Statement abgeben, nur weil irgendwo auf der Welt ein Auto umgefallen ist. Dann müssten wir täglich dazu zig Kommentare abgeben. Sobald wir mehr wissen, werden wir den Vorfall gerne kommentieren“.

Das war die erste Aussage des Mercedes-Pressesprecher, als am 21. Oktober 1997 ein Mercedes der neuen A-Klasse umgefallen ist. Als Elch-Test ist dieser Vorfall in die Geschichte eingegangen. Für Mercedes war er eine kommunikative Katstrophe, aus der der Konzern jedoch sehr viel gelernt hat.

Die erste Aussage – das Krisenstatement – bestimmt jede weiter Krisenkommunikation.

Es ist der erste Pflock, der eingeschlagen wird. Alle anderen Maßnahmen richten sich daran – und werden am ersten Krisenstatement gemessen. Vorbereitung ist das A&O in der Krisenkommunikation. Das beginnt bei Kommunikations- und Meldewege und endet bei einer aktiven Kontaktpflege mit der Presse, auch in „Friedenszeiten“.

Vermeiden Sie unbedingt folgende Fehler:

  • Leugnen/Umdeuten von Fakten
  • Verantwortung ablehnen
  • Folgen relativieren
  • Kritik abwehren
  • Arroganz, Ignoranz, mangelnde Betroffenheit

Wir unterstützen Sie gerne bei ihrem Krisenkommunikationskonzept! Unsere Leistungen finden Sie hier

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