In Allgemein

Vor fünf Jahren genau explodierte die Offshore Bohrplattform für Erdölexploration „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko.

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Quelle: theguardian.com

Am 20. April 2010 kam es infolge mehrerer verschiedenen schweren Versäumnissen bwz. Fehlern zu einem Blowout. Als Blowout wird ein unkontrolliertes Austreten von Bohrspülung, Erdöl und/oder Erdgas aus einem Bohrloch bezeichnet. Es kam dadurch zu einem Brand und infolgedessen zwei Tage zum Untergang der Plattform. 115 Arbeiter konnten gerettet werden, 11 Arbeiter kamen dabei ums eben. Das Feuer war so gewaltig, dass Spezialisten aus Holland und aus Houston / Texas gerufen wurden, um diesen Brand auf hoher See mit Spezialausrüstung zu bezwingen. Doch bereits nach 36 Stunden sank die Deepwater Horizon.

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Quelle: theguardian.com

Das ausströmende Öl in Folge dieser Katastrophe führte zur Ölpest im Golf von Mexiko, der schwersten Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte. Rund vier Millionen Barrel Öl (über 630 Millionen Liter) strömten 2010 nach der Explosion der „Deepwater Horizon“ ins Meer. 1000 km Küste wurden durch das Öl verschmutzt. 

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Quelle: welt.de

Hier ein aktueller Artikel, über die Langzeitfolgen dieses Unglücks:
http://www.dw.de/deepwater-horizon-die-katastrophe-ist-nicht-vorbei/a-18391881

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